{"id":35,"date":"2013-12-10T20:54:37","date_gmt":"2013-12-10T20:54:37","guid":{"rendered":"http:\/\/gastronautischegesellschaft.org\/?page_id=35"},"modified":"2022-02-02T10:43:37","modified_gmt":"2022-02-02T09:43:37","slug":"die-gesellschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/?page_id=35","title":{"rendered":"Die Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"The Society\" href=\"http:\/\/gastronautischegesellschaft.org\/?page_id=1512\">english version<\/a><\/p>\n<p>Die Internationale Gastronautische Gesellschaft ist eine kritische Forschungseinheit und Designoffensive rund um essen und Essen. Sie gestaltet erlebbare Experimente.<br \/>\nGastronauten schaffen R\u00e4ume, in denen eine lebendige Debatte mit und \u00fcber \u00a0Nahrung und deren Auswirkungen, Formen, Einfl\u00fcsse und Aspekte stattfinden kann.<br \/>\nIn der Anwendung betrachtet Gastronautik Nahrung und Essen als Bausatz und verbindet deren Inhalte auf hochflexible Weise neu. Gastronautische K\u00fcche kocht nicht prim\u00e4r, um Genuss zu erzeugen: Gastronautik gestaltet, um Essen als Sprache zu benutzen, um damit sowohl die sch\u00f6nen, wie auch die ersch\u00fctternden Geschichten zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Durch die Auffassung von Essen als Prozess mit verschiedenen Phasen und Fragmenten, dekonstruieren Gastronauten den universellen Nahrungsprozess in Teilchen wie Tisch, Nase, Mund, Haut, Gabel, Hirn, Motorenl\u00e4rm, Intellekt, Logistik, Werbung, Gerichte und Schwarmverhalten, um sie anders zu arrangieren und ein neuartiges Werk zu erschaffen.<br \/>\nDie Internationale Gastronautische Gesellschaft erkennt diese M\u00f6glichkeiten als Gestaltungspotenzial und k\u00fcnstlerische Aufgabe und nutzt das Essen als umfassendes Medium. Grundlagenforschung, mit dem Ziel dieses neuartige Medium gestaltbar zu machen, ist die gastronautische Mission: Dies ist notwendigerweise ein Lernprozess, ein stetes Ausprobieren, wie das Begreifen einer Sprache.<br \/>\nDabei findet eine kontinuierliche Erweiterung der Gestaltungsm\u00f6glichkeiten des Essens statt. \u00a0Genuss wird gesteigert, nicht durch noch raffinierte Kombinationen von Nahrungsmitteln, sondern durch eine unerwartete und manchmal scheinbar unvereinbare Neuanordnung der Fragmente des Essprozesses. Es sind Metaebenen, die sich jenseits vom geschmacklichen Empfinden befinden und durch angewandte Gastronautik in den Lichtkegel treten.<\/p>\n<p>Die Produkte der Mitglieder der Internationalen Gastronautischen Gesellschaft sind verbl\u00fcffende Konzepte und Veranstaltungen f\u00fcr Restaurants, Festivals, Institutionen, aber auch intellektueller und visueller Output f\u00fcr Publikationen, B\u00fccher und Web. Dabei k\u00f6nnen provokative Happenings, spektakul\u00e4re Performances, essbare Landschaften, neue Traditionen oder Rituale entstehen.<\/p>\n<p>Bon App\u00e9tit.<\/p>\n<p>Die Internationale Gastronautische Gesellschaft<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>english version Die Internationale Gastronautische Gesellschaft ist eine kritische Forschungseinheit und Designoffensive rund um essen und Essen. Sie gestaltet erlebbare Experimente. Gastronauten schaffen R\u00e4ume, in denen eine lebendige Debatte mit und \u00fcber \u00a0Nahrung und deren Auswirkungen, Formen, Einfl\u00fcsse und Aspekte stattfinden kann. In der Anwendung betrachtet Gastronautik Nahrung und Essen als Bausatz und verbindet deren [&hellip;]<\/p>\n<a href=\"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/?page_id=35\"> WEITER LESEN<\/a>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/35"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/35\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1992,"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/35\/revisions\/1992"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.gastronautischegesellschaft.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}